wilderness international
Über Wilderness International
Das Team von Wilderness International widmet seine tägliche Arbeit dem rechtssicheren Kauf von ökologisch wertvollen und akut bedrohten Wald- und Wildnisgebieten auf der ganzen Welt, um diese vor dem endgültigen Verschwinden zu schützen und für nachfolgende Generationen zu erhalten. 1€ Spende schützt 1 m2 Wald - für immer.
Eine Mission für die Zukunft
Wilderness International besteht aus drei gemeinnützigen Schwesterstiftungen mit einem großen Ziel: besonders ökologisch wertvolle und akut bedrohte Wildnisgebiete für immer zu erhalten.
Die Projektstiftung kauft die Wildnisgebiete rechtssicher mit Grundbucheintrag auf und schützt sie für alle Zukunft.
Der Wildnisschutz ist konkret und nachvollziehbar, da Spender:innen eine personalisierte Urkunde mit den Geokoordinaten des geschützten Waldstücks erhalten.
Derzeit ist die Stiftung vor allem aktiv dabei, Regenwald an der Westküste Kanadas sowie in den tropischen Regenwäldern im Osten Perus zu schützen.
Dafür arbeitet sie mit Unternehmen und Partnern zusammen, die mit jedem verkauften Produkt ein Stück Wald schützen oder ihren CO₂-Fußabdruck ausgleichen.
Warum Wildnis schützen?
Urwälder sind Heimat für eine riesige Biodiversität und somit wichtig für den Artenschutz.
Außerdem sind sie unsere wichtigsten Verbündeten für den Klimaschutz: Sie versorgen uns mit sauberer Luft, klarem Wasser und sichern ein kühles Mikroklima. Und nicht zuletzt bieten sie Raum für Abenteuer und Erholung. Einmal zerstört, sind sie unwiederbringlich verloren.
Die Wälder der Erde binden genauso viel CO2 wie es in der Atmosphäre vorhanden ist. Mit steigenden Emissionen und sinkender Waldfläche geht diese Rechnung in Zukunft nicht mehr auf.
Die massive Zerstörung von Wald und Trockenlegung von Waldmooren verursachen derzeit 10- 15% aller jährlichen Emissionen. Damit hat der Verlust von Waldflächen einen fast 5x so großen Einfluss auf die Atmosphäre wie der weltweite Flugverkehr. Ihr Schutz hat also eine weitreichende Bedeutung für das Klima, heute und in Zukunft.
Menschen hinter der Mission
Die Stiftung Wilderness International wurde 2008 von 26 Menschen aus sechs Ländern, verschiedenen Berufsfeldern und unterschiedlichstem Alter in Deutschland und Kanada gegründet.
Sie alle vereinte die Liebe zu beeindruckender, wilder Natur und der Wunsch, sie für kommende Generationen zu erhalten.2019 kam die peruanische Organisation dazu.
Jede der drei Stiftungen wurde von Menschen vor Ort mitgegründet und in jeder engagieren sich Locals. Es gibt immer lokale Projekte wie bspw. die Waldhüter:innen in Peru.
Auf internationaler Ebene arbeiten wir zusammen für Wildnisschutz und Umweltbildung.
Außerdem werden immer alle drei Stiftungen ins Grundbuch eingetragen, um die Sicherheit des Schutzes zu verstärken.
Kanada: Ein einzigartiges Ökosystem
Im Westen Kanadas schließt sich ein Gebiet temperierten Regenwaldes an die pazifische Küste an. Der temperierte Regenwald ist ein einzigartiges Ökosystem. Seine Urwälder beherbergen eine einzigartige Artenvielfalt und Jahrtausende alte Baumriesen. Seltene Geisterblumen sind hier zu Hause, außerdem Bären, Wölfe und Adler und gigantische Urwaldriesen wie Ahornbäume, Alaska-Zedern, Douglasien und Riesenlebensbäume, bis zu 2.000 Jahre alt und 100m hoch.
34 % Kanadas sind mit Wald bedeckt, 53 % davon sind Urwald. Die Wälder in unseren Schutzgebieten sind absolute Meister der CO₂-Speicherung und eine der wichtigsten „Senken“ im Kohlenstoffkreislauf der Erde. Außerdem leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Kühlung und Reinigung der Luft und zum Wasserspeicher.
Jeder weiß um den Wert und die Bedrohung der Amazonaswälder. Doch kaum jemand spricht vom vergessenen Ökosystem British Columbias: Dort befindet sich die letzte große zusammenhängende Fläche temperierten Regenwaldes der Welt. Und doch ist ausgerechnet British Columbia einer der letzten Rechtsräume auf der Welt, der weiterhin die großflächige Abholzung von 600 bis 1.800 Jahre alten Urwaldriesen erlaubt. Zwischen 2003–2010 war die Abholzung in BC verantwortlich für einen höheren jährlichen CO₂-Ausstoß als der von Finnland insgesamt. Hauptursachen dafür sind Holzwirtschaft, Landwirtschaft und der Bau von Infrastruktur.
Peru: Im Herzen des Regenwaldes
Mehr als die Hälfte der Fläche Perus ist von Wäldern bedeckt. Damit hat das Land den weltweit viertgrößten Bestand an tropischem Regenwald. Davon sind noch 87 % Urwald.
Hier gibt es zehnmal mehr Reptilien und Amphibien als in Deutschland, etwa 10 % aller Vogelarten der Welt lassen sich hier beobachten, und auf einem Hektar Wald kann man rund 400 Baumarten finden – mehr als in ganz Europa nördlich der Alpen.
Der peruanische Amazonas ist Teil des größten zusammenhängenden Regenwaldes der Erde. Die Madre de Dios Region in Peru gilt als der artenreichste Ort der Welt.
In Peru liegen die von Wilderness International geschützten Gebiete in der Region Madre de Dios, unweit der Stadt Puerto Maldonado entlang des Tambopata-Flusses.
Hier befindet sich eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde – verspielte Affen, geheimnisvolle Jaguare und lianenbehangene Dschungelriesen finden hier ihren Lebensraum.
Der Heimatplanet-Wald in Peru
Seit 2021 setzen wir uns in der Zusammenarbeit mit Wilderness International für den Schutz bedrohter Ökosysteme in Peru ein.
Als Mitglied von 1% for the Planet spendet HEIMPLANET 1 % des Jahreseinkommens für den Wildnisschutz – davon 50 % in Sachspenden, zum Beispiel in Form von Zelten.
Wir waren in den Schutzgebieten entlang des Tambopata-Flusses zu Gast, um die Stiftungsarbeit vor Ort zu erleben.
Besonders überzeugt hat uns die transparente und konkrete Verwendung der Spenden:
1 € Spende schützt 1 m² Urwald – und zwar für immer.
Lasst uns diesen Weg gemeinsam weitergehen und noch mehr einzigartige Wildnis dauerhaft bewahren –
schütze jetzt auch du ein Stück des HEIMPLANET-Regenwaldes.
ALLE PARTNER
Gemeinsam mit Organisationen wie 1% for the Planet , Wilderness International und die Surfrider Foundation engagieren wir uns für eine nachhaltigere Zukunft.
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Weitere Beiträge
Wir haben Heimplanet ins leben Gerufen, weil wir verbesserungs möglichkeiten sehen
Wir haben erkannt, dass unser Fachwissen genutzt werden kann, um bessere Stoffe, fairere Arbeitsbedingungen, besser ausgebildete Hersteller, sauberere Produktionswege und durchdachtere Designs zu finden. Es heißt, Qualität sei die Erfüllung von Erwartungen. Warum nur erfüllen, wenn man sie auch übertreffen kann? Wir machen so lange weiter, bis es nichts mehr zu verbessern gibt. Ist das ein unrealistisches Ziel?


