CHASING WAVES

Herz und Heimat. Wasser und Wellen spielen im Leben von Morgan Maassen eine wesentliche Rolle. Im Jahr 2015 war er mehr als 300 Tage rund um den Globus unterwegs - und trotz seines jungen Alters hat der 26-Jährige schon viel erlebt.

"Ich bin über Gletscher in Grönland geflogen, habe Zigarren in Kuba geraucht, Pinguine in Südafrika gejagt und bin zwischen den British Virgin Islands gesegelt.

Aber egal, wie exotisch der Ort ist, an dem ich mich befinde, nichts inspiriert mich mehr als meine Heimat: Kalifornien", erklärt Maassen. Sein Herz hängt nach wie vor an den rauen Ufern seiner Heimatstadt Santa Barbara. Hier ist er aufgewachsen und hierher wird er immer zurückkehren. "Die zerklüfteten Küsten, die massiven Berge und das wilde Meer - ich liebe das alles. Kalifornien ist meine lebenslange Leidenschaft, der Ort meiner Träume, ein Katalysator für meine ganze Kreativität - hier bin ich wirklich eins mit mir selbst."

Respekt vor dem Leben.

Als Mensch fühlt sich Morgan stark mit der Natur verbunden. Er kann es nicht ertragen, zu lange in einer Stadt zu sein. "Mein Respekt vor dem Leben kommt daher, dass ich mich in der freien Natur aufhalte", erklärt Maassen. Seine Leidenschaften, die Fotografie und das Filmemachen, hängen von der modernsten Technologie ab, aber sein Lebensstil und seine Aktivitäten gehen immer in die entgegengesetzte Richtung. "Ich bin extrem neugierig, und die Natur hält alle Antworten bereit, die ich suche."

Im Einklang mit der Natur.

Morgan Maassen und sein Freund Nole Cossart kennen sich seit Ewigkeiten. Beide sind aus dem gleichen Holz geschnitzt, und das hat sie vom ersten Moment an zusammengeschweißt. Cossart ist auf der Hollister Ranch aufgewachsen, einem der schönsten Naturschutzgebiete in Kalifornien. "Wenn man dort lebt, wird man entweder ein Cowboy oder ein Surfer, oder in Noles Fall beides", sagt Maassen. Beide müssen die Natur respektieren und umarmen.

Obwohl er ein wirklich guter Surfer ist, entschied sich Cossart gegen eine Karriere als Profisurfer, als seine Tochter geboren wurde. "Nole's Stil im Wasser ist makellos geschmeidig, jeder Moment hat seinen eigenen Rhythmus. An Land ist er von einem feinen Vertrauen und Respekt geprägt", erklärt Maassen.

Abgeschnitten von der Zivilisation.

Für ihren Film begaben sich Maassen und Cossart auf einen Roadtrip, um ihren Heimatstaat Kalifornien zu erkunden. Sie fuhren von Süden nach Norden, folgten dem Pacific Coast Highway und fuhren im Zick-Zack-Kurs immer wieder an der Küste entlang. "Wir fuhren in die Berge von Santa Ynez, wanderten durch den Los Padres Forest und durchquerten die Dünen von Point Reyes. Unsere Route führte weiter nach Big Sur, eine der schönsten Küsten der Welt, und wir besuchten die majestätischen Redwoods in den Muir Woods.

Inmitten dieser Giganten ist man von der Zivilisation abgeschnitten". Sie waren in einer klaren Winterwoche unterwegs, in der die kalifornische Sonne noch goldener schien als sonst. Maassen und Cossart waren auf ihrer Reise immer auf der Suche nach Wellen. "In diesen Tagen war ein langes Jahr des Reisens an fremde Orte vergessen, während ich die dynamische Schönheit meines Staates bewunderte", sagt Maassen.

Borderline-Erfahrungen.

Wenn man viel reist, bringt das auch einige Entbehrungen mit sich, aber Maassen schätzt jede einzelne seiner Reisen. Manche führen zu einem einzigartigen Erlebnis, andere wiederum bringen ihn an seine persönlichen Grenzen. "Ich bin mit Walen geschwommen, habe unter einem Himmel voller Sterne geschlafen und bin auf perfekten Wellen geritten.

Aber ich bin auch schon einmal in Australien fast ertrunken, auf der Insel La Réunion vor Steinfischen ausgewichen und auf den Bahamas von Haien umkreist worden. Ich lebe für diese Erfahrungen, denn ich wachse und reife mit jedem Moment der Freude und des Kampfes, der mir widerfährt", erklärt Maassen. Diese Erfahrungen ermutigen ihn, seinen Weg weiterzugehen und immer wieder seine Grenzen auszutesten. Maassen: "Das entfacht das Feuer in mir, immer weiterzumachen, nicht um ein perfektes Foto zu machen, sondern um die Euphorie zu erleben, die sich einstellt, wenn man es verdient hat."

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